Pressebericht Umweltverträglichkeit von Kunststofftaschen

Presseartikel Ökobilanz PlastiktaschenIn der Vergangenheit wurde den typischen Plastiktüten / Plastiktaschen in Sachen Ökobilanz ein eher schlechtes Zeugnis ausgestellt. Sieht man sich jedoch die Fakten genau an und schaut einmal hinter die Kulissen, so läuft die Plastiktasche ihrer Konkurrenz den Rang ab, wenn es um die Umweltverträglichkeit geht.

Wir kennen Taschen aus Jute, Papier- und Baumwolle und sogar teilweise auch die relativ neuen Beutel aus Bioplastik. Um diese ranken sich viele Mythen. Drei Mythen möchten wir wie folgt „eintüten“ und Ihnen Wissenswertes an die Hand geben.

Mythos 1:

„Taschen aus Bioplastik schonen die Umwelt, da diese kompostierbar sind.“

     Falsch. Bio-Plastiktaschen bestehen aus ca. 40 bis 50 Prozent Mais und zu fast gleichen Teilen aus frischem Rohöl. Um Mais anzubauen wird Dünger benötigt, der wiederum den Boden und das Trinkwasser belastet. Auch für die Herstellung des Düngers wird viel Energie benötigt. Taschen aus Bioplastik verrotten in vielen Kompostierwerken nicht in der kurzen Zeit wie Biomüll. Der Verrottungsprozess wird durch Bio-Plastiktüten sogar noch erschwert. Aus diesem Grund müssen Taschen aus Bioplastik, die vom Verbraucher über die Biotonne entsorgt wurden, später in der Aufbereitung in zusätzlichen Arbeitsschritten vom klassischen Biomüll getrennt werden. Am Ende wird die kompostierbare Bio-Plastiktasche in der Müllverbrennungsanlage verbrannt! Auch ist eine Zersetzung auf dem eigenen Komposter nicht vollständig möglich, da die hierfür nahezu notwendigen Laborbedingungen von dauerhaften 65° Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit nicht gewährleistet werden können. Bio-Plastiktaschen gehören somit weder auf den privaten Kompost noch in den Biomüll. Entsorgen Sie diese besser im Gelben Sack bzw. im Restmüll.


Mythos 2:

„Taschen aus Papier bestehen ja aus Holz und somit aus nachwachsenden Rohstoffen. Dann können wir doch unbedenklich zu einer solchen Papiertüte greifen.“

     Falsch, warnen nicht nur Umweltverbände. Es werden bei der Herstellung von Papiertüten wesentlich mehr Ressourcen und Energie verbraucht und die Umwelt somit noch stärker belastet, als bei der Herstellung von Plastiktüten. Sie sind darüber hinaus nicht für mehrfache Einsätze geeignet, da sie in Verbindung mit Feuchtigkeit schnell aufweichen, leicht einreißen und schlecht zu tragen sind. Niemand würde ernsthaft auf die Idee kommen, einer Papiertüte schwere Einkäufe anzuvertrauen oder diese als Badetasche mit an den Sandstrand oder ins Freibad zu nehmen.


Mythos 3:

„Baumwolle ist doch Bio, Öko & Co. Solche Taschen gehen dann doch sicherlich in Ordnung.“

     Falsch. Bei der Herstellung einer Baumwolltasche wird eine enorme Menge Wasser verbraucht. Hinzu kommt der für die Baumwollgewinnung notwendige Einsatz von Pestiziden, die den Boden und die Gewässer weltweit belasten.

Am Beispiel eines Baumwoll-T-Shirts möchten wir Ihnen die Größenordnung dieser Umweltbelastung verdeutlichen. Für die Herstellung eines einzigen Baumwoll-T-Shirts werden ca. 2.000 Liter Wasser benötigt. Hinzu kommt ein Mehrfaches dieser Wassermenge für die Reinigung und Färbung. Die Baumwolle muss während ihrer Reifezeit bis zu 25 Mal mit Pestiziden bespritzt werden. Hierdurch gelangen pro T-Shirt ca. 150 g Schadstoffe in den Boden und in das Trinkwasser.


Kein Mythos

dagegen ist, dass Taschen mit Einwegcharakter weltweit die Umwelt belasten. Die leichten und hauchdünnen PE-Tüten (Polyethylen) werden in Deutschland zu vielen 100 Millionen Stück auf Märkten, Drogerien und Apotheken an die Konsumenten verteilt. Benutzt werden diese im Durchschnitt jedoch nur ca. 35 Minuten, bevor sie dem Müll zum Opfer fallen. Aus diesem Grund denkt die EU- Kommission darüber nach, Einwegtüten aus PE genauso zu verbieten, wie die Glühbirnen oder diese mit einer Zwangsabgabe zu belegen. 

Die beste Lösung unsere Umwelt zu schonen, ist sicherlich, einfach weniger Müll zu produzieren. Die leider immer gleichen Gründe dafür, die Tüte dennoch direkt nach dem einmaligen Gebrauch zu entsorgen, nennen Verbraucher wie folgt:

-   Die Tasche zeigte aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit oder der Verarbeitungsqualität erste
    Ermüdungserscheinungen.

-   Die Tasche war altmodisch. Es ist unangenehm mit dieser gesehen zu werden.

-   Die Tasche eignete sich nur für den einmaligen Gebrauch, da diese zum Beispiel von innen nicht gereinigt
    werden kann.

-   Die Tasche war zu klein für größere Einkäufe.

-   Die Tasche eignete sich nicht für Freizeitaktivitäten wie Freibadbesuche, Shoppingtouren, Umzüge etc.

-   Die Tasche war zu unpraktisch, man konnte diese nicht einmal über die Schulter hängen.

Mit der Erkenntnis dieses allgemeinen Nutzerverhaltens hat MAXIMILIAN® bereits Ende der 1990er Jahre Taschen entwickelt und diese mit den folgenden Eigenschaften ausgestattet, die eine langjährige Einsatzmöglichkeit zulässt und sich gerade in der Ökobilanz in Szene setzt:

-    Sie ist besonders robust, reißfest und wasserdicht.

-    Sie ist in fast jedem Wunschformat erhältlich.

-    Sie lässt unterschiedliche Tragemöglichkeiten, durch die Wahl unterschiedlicher Griffarten und –längen, zu.

-    Die eingesetzten Materialien bestehen aus ca. 80 bis 100 Prozent Recyclingkunststoffen,
     somit wird zur Herstellung kaum neues Rohöl benötigt.

-    Sie kann aufgrund ihrer Materialreinheit zu 100 % recycelt werden.

-    Sie ist besonders werbewirksam, da alle Taschen mit fotorealistischen Kundenmotiven bedruckt werden können.

-    Sie ist trendig und hat hierdurch eine hohe Nutzerakzeptanz.

Die MAXIMILIAN®-Tasche, die heute schier unzählige Male eingesetzt wird, war geboren. Taschenkunden von MAXIMILIAN® leisten bereits seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Müllreduktion und somit zur Schonung unserer Umwelt.

Moderne Mehrwegtaschen statt Einwegtaschen heißt der Trend unserer Zeit.

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